Unsere Story
Horizonte Coffee Roasters
Über uns
Es begann mit einem Radrennen. Und endete mit seiner Faszination für Kaffee. Als Christoph Sauser das erste Mal nach Kolumbien flog, war sein Mountainbike das wichtigste Gepäckstück. Das Rennen verlief großartig, und trotzdem hatte er auf dem Rückweg einen neuen Schatz dabei: die kolumbianische Kaffeekultur.
Fast alle Radfahrer mögen guten Kaffee und den Kaffeekick danach. Christoph auch. Zurück in der Schweiz konnte er die reiche Kaffeekultur Kolumbiens nicht vergessen. Er kaufte sich eine gebrauchte Kaffeemaschine und widmete der Bohne mehr und mehr Zeit (wie so viele Kaffeeliebhaber auf der ganzen Welt), um den perfekten Espresso zu brühen. Als der Zeitpunkt kam, sich für seine berufliche Zukunft zu entscheiden, wurde Christoph bewusst, wie tief die Leidenschaft für Kaffee bereits in seinem Leben verankert war.
Christoph hatte sich nach seiner ersten Begegnung mit kolumbianischem Kaffee neugierig auf die Kaffeekultur eingelassen und in die täglichen Rituale bei der Kaffeeproduktion und beim Brühen eingearbeitet. So wurde es zum logischen Schritt, ein Angebot aus der Wirtschaft abzulehnen und sich voll und ganz auf all das zu konzentrieren, was in der Welt des Kaffees zählt.
Horizonte Coffee Roasters schließt den Kreis aus Kaffeetrinkern und Kaffeebauern. Wir heben die Tiefen und Geheimnisse der Kaffeekultur hervor, in dem wir die subtilen Qualitäten und Aromen erkunden, die Ihre Lieblingsröstung beeinflussen.
Für alle, die nach etwas Neuem und Abenteuerlichem im Leben suchen, ist der Horizont Ziel und Kompass zugleich. Außerdem ist der Horizont das feine Band, das verschiedene Welten auf dem Globus miteinander verbindet.
In unserer Schweizer Kaffeerösterei sehen wir unsere Lieferanten als Kaffeefarmer und Kunden als Kaffeeliebhaber. Wir betrachten sie als Partner, die beidseitig ihre Zeit, Energie und ihr Geld investieren. Durch direkten Handel und persönliche Geschichten verbindet Horizonte Coffee Roasters beide Kulturen.
Unsere Horizonte Röstungen, Ihr Vergnügen.
Christoph Sauser
Gründer und Manager von Horizonte Coffee Roasters

Christoph Sausers Weg zu seinem Unternehmen Horizonte Coffee Roasters ähnelt eher einem kurvenreichem Bergpfad als einer voraussehbaren Asphaltstrasse. Während seiner 20-jährigen Karriere als einer der weltbesten Mountainbiker gewann Christoph Bronze bei den Olympischen Spielen, zwei Weltcup-Gesamtwertungen, vier Weltmeisterschaftstitel und fünf Mal das Mountainbike-Etappenrennen Cape Epic.
Für Christoph bedeutete Radfahren immer mehr als nur schnell sein. Ein Leben als professioneller Radfahrer dreht sich nicht nur um Geschwindigkeit und Durchhaltevermögen, sondern auch um Spaß an Abenteuer, Offenheit für neue Wege, unbekannte Ziele und Menschen kennenzulernen. Insofern überrascht es nicht, dass in Christophs Garage ein Dutzend Fahrräder für jeden denkbaren Einsatz steht: von Asphalt über Schotter, Trails und Schnee.
Christoph's Weg vom beruflichen Radfahrer zum Kaffeeexperten wurde von der gleichen Neugierde und dem Streben nach Perfektion geebnet. Kaffee trinken ist nur ein (unglaublich vergnüglicher) Teil einer großen und reichhaltigen Kaffeekultur. Mit Horizonte Coffee Roasters erlebt und schmeckt man all das.
Anastasia Oleksiuk
Lerne Nastia kennen: Ihr Weg von der Ukraine nach Leysin, Tasse für Tasse!
In der Schweiz sind wir oft von den ernsten Ereignissen in der Welt abgeschirmt. Das heisst aber nicht, dass sie uns egal sind. Im Gegenteil, sie beschäftigen uns sehr und wir versuchen, überall dort etwas Positives zu bewirken, wo wir können. Deshalb arbeiten wir mit Kleinbauern in Kolumbien, Brasilien, Äthiopien und weiteren Ländern in Afrika und Asien zusammen. Deshalb setzen wir auf einen Produktionsprozess mit minimalem Abfall. Und das ist auch einer der Gründe, warum Horizonte Coffee nun mit einer sehr talentierten ukrainischen Kaffeekennerin zusammenarbeitet: Anastasia Oleksiuk, oder Nastia, wie wir alle sie nennen. Wir freuen uns, sie dir vorzustellen zu können.

Nastia, zusammen mit ihrem Freund Denys, der uns bei unseren Events unterstützt.
Nastia arbeitet seit mehr als sechs Jahren in der Kaffeebranche, als Baristin und Workshop-Leiterin. Heute lernt sie das Rösten, unterstützt die Produktion in unserer Rösterei in Leysin und betreut den Kaffeewagen bei Veranstaltungen. Entdecken Sie Nastias Weg und ihre Liebe zum Kaffee sowie die wunderschöne Latte Art, die Sie vielleicht bereits an Events von ihr serviert bekommen haben.
Woher kommst du, und wie sah dein Leben aus bevor du in die Schweiz gekommen bist?
Ich komme aus der Ukraine. Vor meinem Umzug in die Schweiz hatte ich ein sehr aktives Leben und arbeitete seit mehr als sechs Jahren in der Kaffeebranche. Ich habe Tourismus und Gastgewerbe studiert, und später wurde Kaffee mein wichtigstes berufliches Feld
Ich arbeitete als Barista, organisierte Kaffee-Workshops und brachte anderen Menschen den Kaffee näher. Eine Zeit lang unterrichtete ich an der Universität auch Fächer rund um das Thema Bartending.
Ich hatte viele Pläne und war in Kiew beruflich sehr eingespannt. Doch wegen des Krieges änderte sich mein Leben, und mein Partner und ich zogen in die Schweiz.
Warum die Schweiz?
Zuerst war für uns einfach am wichtigsten, einen sicheren Ort zu finden. Die Schweiz gab uns die Möglichkeit, ein neues Kapitel zu beginnen: Arbeit zu finden, eine neue Sprache zu lernen und nach und nach Teil einer neuen Gemeinschaft zu werden.
Als wir nach Leysin zogen, habe ich mich richtig in den Ort verliebt. Es gibt eine atemberaubende Natur, Berge, viel Ruhe und gleichzeitig eine interessante Gemeinschaft mit Menschen aus vielen verschiedenen Ländern. Heute fühlt sich Leysin wirklich wie zu Hause an.
Warum Kaffee?
Kaffee war für mich immer viel mehr als nur ein Getränk. Ich liebe die Verbindung aus Wissenschaft, Kreativität und der Arbeit mit Menschen. Es gibt immer etwas Neues zu lernen: über Herkunft, Aufbereitung, Röstung, Extraktion und Geschmack.
Und ich geniesse den Moment, wenn man jemandem eine Tasse zubereitet und sieht, dass sie oder er sie wirklich geniesst. Das hat mich all die Jahre beim Kaffee gehalten.
Deine Latte Art ist wunderschön. Wie hast du sie gelernt?
Mit viel Übung! In mehr als sechs Jahren habe ich unzählige Tassen Kaffee zubereitet. Latte Art erfordert Geduld und sehr gutes Milchaufschäumen, deshalb übe ich weiter und versuche, mich zu verbessern. Ich mag, dass man dabei kreativ sein kann, doch das Ergebnis hängt sehr stark von Technik und Präzision ab.
Wie hast du Horizonte entdeckt, und was hat dich dazu bewogen, Christoph zu kontaktieren?
Als ich in die Schweiz zog, begann ich nach gutem Kaffee zu suchen. Das war mir wichtig, weil ich es gewohnt war, sehr auf Geschmack und Qualität zu achten.
Schon bevor ich nach Leysin zog, hatte ich Horizonte-Kaffee in einem Café in Vevey probiert und er fiel mir auf. Am meisten überraschte mich, dass die Rösterei direkt hier in Leysin liegt. Eine kleine Bergstadt mit eigener Specialty-Coffee-Rösterei! Das fand ich sehr spannend. Also informierte ich mich mehr über Horizonte und nahm schliesslich Kontakt zu Christoph auf, zunächst um als Freiwillige mitzuarbeiten. Ich wollte weiterhin mit Kaffee arbeiten und gleichzeitig meinen Platz hier in der Schweiz finden.
Was machst du bei Horizonte?
Meine Arbeit ist sehr vielseitig, und genau das gefällt mir. Ich helfe beim Rösten, Verpacken und Vorbereiten von Bestellungen, arbeite bei Kaffee-Events, bereite als Baristin Kaffee zu und unterstütze auch ein wenig bei den sozialen Medien.
Besonders gerne röste ich. Das ist für mich eine neue Seite des Kaffees, obwohl mich das Thema schon lange neugierig gemacht hat. Früher arbeitete ich meist mit bereits geröstetem Kaffee und der Zubereitung von Getränken. Jetzt sehe ich den ganzen Prozess, von der grünen Bohne bis zur fertigen Tasse.
Mir gefällt auch, dass kein Tag wie der andere ist. Und zu wissen, dass Christoph die Kaffeefarmen persönlich besucht, inspiriert mich sehr. Ich hoffe, dass ich eines Tages die Gelegenheit haben werde, diesen Teil der Kaffeewelt selbst zu sehen.
Was machst du gerne in deiner Freizeit?
Ich liebe die Natur und die Berge, deshalb gehe ich oft rund um Leysin spazieren. Ausserdem spiele ich gerne Schach und probiere neue Kaffees aus, die mir Denys, mein Partner, meistens zu Hause zubereitet!
Wo siehst du dich in den kommenden Jahren?
Ich plane nicht gern zu weit im Voraus. Die letzten Jahre haben mir gezeigt, wie sehr sich die Dinge ändern können.
Aber ich möchte auf jeden Fall in der Kaffeebranche weiterwachsen. Ich möchte mein Wissen über Specialty Coffee vertiefen, professionelle Zertifizierungen erwerben, mehr über Rösten und sensorische Fähigkeiten lernen und wieder unterrichten und Workshops leiten, so bald mein Französisch besser ist. Mit der Zeit möchte ich meinen eigenen Spezialisierungsbereich entwickeln. Schliesslich tue ich etwas, das ich wirklich liebe.
In zehn Jahren hoffe ich einfach, zurückzublicken und zu sehen, dass ich weitergewachsen bin, weiter das getan habe, was ich liebe und mir in der Schweiz ein glückliches, stabiles Leben aufgebaut habe.
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Wenn Sie uns das nächste Mal an einem Event besuchen, halten Sie nach Nastia hinter der Maschine Ausschau und bitten Sie sie um ein Herz, eine Tulpe oder eine Rosetta. Willkommen in der Horizonte-Familie, Nastia!